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pädal – pädagogik aktuell e.V.
und Lernwerkstatt Kita-Museum

Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
T 033878-90954, F 033878-90957, info@paedal.de
Kita-Museum
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Ü
berregionales Pädagogisches Zentrum Lernwerkstatt Kita-Museum
gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg



April

Reihe G4: Beobachtung und Dokumentation - Basisseminar der Seminarreihe zu den Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung

Bei Teilnahme an der gesamten Kursreihe G4 in Nennhausen (7 Tagesseminare) erhalten Sie am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung.
Die Kursabschnitte der Reihe G4 in Nennhausen können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer einfachen Teilnahmebestätigung bescheinigt. Wenn Sie nachweisen, dass Sie einzelne Kursabschnitte z.B. in zurückliegenden Jahren bereits durchgeführt haben, und sie die fehlenden in diesem Jahr absolvieren, können Sie über die gesamte Seminarreihe ebenfalls am Ende eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung erhalten.
Voraussetzung, um eine qualifizierte Gesamtbescheinigung zu erhalten, sind in jedem Fall die Teilnahme an diesem Grundlagenseminar "Beobachtung und Dokumentation in der pädagogischen Arbeit der Kita" oder der Nachweis einer früheren Teilnahme an diesem Basisseminar der Seminarreihe G.

Gezielte entwicklungsorientierte Beobachtung, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit gehören schon lange zu den Qualitätsstandards von Kindertageseinrichtungen. Erzieherinnen beobachten die Lernentwicklung der Kinder nach genau beschriebenen Beobachtungskriterien. Sie sammeln „Zeugnisse“ der individuellen Entwicklungsschritte jedes Kindes in Portfolios und Entwicklungstagebüchern. Pädagogische Fachkräfte sind zudem aufgefordert, die Inhalte, Formen und Methoden der Lernanregungen, ihrer Lern- und Entwicklungsförderung anschaulich und nachvollziehbar an Eltern, Träger und Öffentlichkeit zu vermitteln.
Das Seminar wird sich anhand von Erfahrungen und Praxisbeispielen der Referentin und der Teilnehmer/innen mit den pädagogischen Aspekten und Details von Beobachtung und Dokumentation im laufenden Kita-Alltag befassen. Mittels Fotos und Filmmaterial werden die Hinweise und Informationen veranschaulicht und verdeutlicht.

Die „Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg” sind im Internet abrufbar: www.mbjs.brandenburg.de. Wir empfehlen den Teilnehmer/innen, sich vor dem Seminar ausführlich mit den Grundsätzen zu befassen.

Referent/-in: Andrea Nöske, Kita-Leiterin, Kita-Beraterin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Mi, 18.04.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:40,- €

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Rechtliche Grundlagen in der Kindertagespflege - Tipps und Antworten auf aktuelle Fragen aus der Tagespflegepraxis

Die Mehrzahl Brandenburgischer Kommunen unternimmt Anstrengungen, den Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren zu decken. Damit das gelingen kann, gewinnt die Kindertagespflege als Betreuungsangebot neben Krippe und Kindergarten zunehmend an Bedeutung. Tagespflegepersonen sind zu einem unersetzlichen Stein im Mosaik der Kinderbetreuungslandschaft geworden.

Im Rahmen ihrer beruflichen Aufgabe müssen Tagespflegepersonen professionell mit den Kindern und ihren Eltern umgehen lernen. Darüber hinaus sind sie gefordert, auch den Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt und der Krankenkasse gerecht zu werden. Daher ist es für Tageseltern wichtig, ihre Rechte und Pflichten zu kennen und sich regelmäßig und aktuell über gesetzliche Veränderungen und Bestimmungen zu informieren. Anders als angestellte Erzieherinnen müssen Tagespflegepersonen eben nicht nur in pädagogischen Fragestellungen kundig sein, sondern sich auch mit Buchhaltung, Verwaltung sowie den entsprechenden Rechtsgrundlagen auskennen.

Die unterschiedlichsten Themenbereiche aus der Kindertagespflege werden an diesem Tag aus juristischer Sicht beleuchtet – immer unter besonderer Berücksichtung neuer Regelungen und Bestimmungen. Der Referent bindet die individuellen Fragen und Anliegen der Teilnehmer/innen als wichtiger Seminarbaustein mit in den Seminarablauf ein.

Inhalte:

  • Aktuelle steuer- und rentenrechtliche Anforderungen an Tagespflegepersonen
  • Buchführungstipps: Ablage, Hinweise auf zweckdienliche Internetseiten, Literatur und Computerprogramme
  • Rechnungswesen und Forderungsmanagement
  • Rechtsgrundlagen
  • Tagespflegepersonen haben rechtliche Verpflichtungen und Ansprüche gegenüber den Eltern der Tageskinder sowie gegenüber Behörden und Ämtern. Wie gestalten sich die Beziehungen in diesem Rechtsgefüge
Referent/-in: Steffen Waberski-Rieger, Rechtsanwalt und Fortbildner
Ort:Theodor-Fontane-Haus, AWO-Bundesverband, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 21.04.2012, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Lust am Lernen - Tipps und Erfahrungen zum erkundenden und experimentierenden Lernen - für Erziehungsverantwortliche in Krippe, Kindertagespflege und Familie

Kinder kommen mit dem Wunsch und dem Willen auf die Welt, sich selbst und ihre Umwelt zu erkunden und immer besser zu verstehen. Sie lernen zunächst ganz eigenständig ihre körperlichen Bewegungsmöglichkeiten kennen, und sobald sie dazu in der Lage sind, machen sie sich auf in die nähere Umgebung, um sie nach greifbaren, beweglichen oder klingenden Gegenständen zu durchforsten.
Kinder lernen besonders intensiv und nachhaltig, was sie selbst entdecken, mit Neugier beobachten, erproben und allmählich besser verstehen lernen, als das, was ihnen Erwachsene sagen und vormachen.

Im Seminar werden u.a. folgende Themenaspekte bearbeitet:

  • Abläufe und Vorgänge frühkindlichen Lernens, praxisrelevante Ergebnisse aus Hirnforschung und Neurobiologie
  • Beschaffenheit von Räumen und Materialien zur Förderung des entdeckenden Lernens im Kleinkindalter
  • Die Rolle der Erwachsenen bei der Förderung frühkindlicher Lernkompetenz

Mit Fotos und Filmausschnitten veranschaulicht die Referentin ihre Hinweise und Anregungen.  -  Erfahrungen, Fragen, Vorschläge und Meinungen der Teilnehmer/innen finden Raum und den fachlichen Rat der Referentin.

Referent/-in:Andrea Eidokat, Fortbildnerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Di, 24.04.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Zeitgewinn durch effektive Dienstplangestaltung - Seminar für Kita-Leiter/innen

Eine effektive Dienstplangestaltung in einer Kindertagesstätte bringt Transparenz und klärt; sie berücksichtigt die Kompetenzen, Vorlieben und persönlichen Ziele der Mitarbeiter/innen. Sie bringt die Interessen von Trägern, Eltern und Beschäftigten in Einklang.

Je vielfältiger sich die Lebensbedingungen von Familien und die Anforderungen an Einrichtungen der Kindertagesbetreuung gestalten, umso notwendiger wird es, personelle Ressourcen gezielt, effektiv und dynamisch einzusetzen.
Flexible Arbeitszeitgestaltung, bedarfsorientierter Personaleinsatz und gute Arbeitszeitplanung können zum effektiven Steuerungs- und Entwicklungsinstrument im Unternehmen „Kindertagesstätte“ werden.

Im Seminar sollen etwa folgende Themen zur Sprache kommen:

  • Bisherige persönliche Erfahrungen mit Dienstplänen – Ärgerlichkeiten und was sonst noch vermieden werden soll
  • Voraussetzungen, Bedingungen und Kriterien einer befriedigenden, motivierenden Dienstplangestaltung
  • Elemente und Konzepte der Dienstplangestaltung
  • Flexible Arbeitszeitplanung – Wirkungen und Auswirkungen
  • Personelle Ressourcen in der Kita: individuelle Kompetenzen und Vorlieben ermitteln und gezielt einsetzen
  • Unentdeckte Zeitschätze im Kita-Alltag
  • Zusammenhänge zwischen Kita-Konzeption und Kita-Organisation
  • Dienstplanentwicklung als Teamprojekt
Referent/-in:Gabriele Bringer, Diplom-Psychologin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Mi, 25.04.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:50,- €

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Pädagogische Arbeit mit Portfolios - Vertiefungs- und Aufbauseminar zu Zielen, Formen und Einsatzmöglichkeiten von Portfolios in Kindergarten und Hort

Portfolioarbeit bildet in Kindergarten und Hort ein Musterbeispiel dafür, wie Lernen transparent gemacht und der Erwerb von Kompetenzen gefördert werden kann. Unterschiedliche Portfoliokonzepte bieten vielfältige Möglichkeiten, Lernwege und Lernprodukte von Kindern zu dokumentieren und zu präsentieren. „Hauseigene Portfolio-Konzepte“ sollten sowohl auf die Bedürfnisse der Kindergruppe als auch auf die eigenen Voraussetzungen und Gegebenheiten der Erzieher/innen abgestimmt sein.

Um die Chancen und Möglichkeiten der Arbeit mit Portfolios sowohl für die Elterninformation als auch für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder aktiv zu nutzen, sind Prinzipien einzuhalten, z.B.: Das Portfolio ist Eigentum des Kindes. Gemeinsam mit den Kindern werden kreative Formen der Bildungsdokumentation gefunden, z.B. können die Kinder ihre Werke in individuellen „Schatzkisten“ in der Kita sammeln, zu denen nur sie selbst anderen Personen Einblick oder Zugang gewähren.

In diesem Seminar gehen wir davon aus, dass die Teilnehmenden die Grundlagen der Portfolioarbeit bereits kennen. An diesem Tag wird schwerpunktmäßig an Formen und Möglichkeiten der Vertiefung, der Qualifizierung und noch intensiveren und gezielteren Nutzung des Portfolios für die Entwicklung der Kinder einerseits und für die Qualifizierung der Zusammenarbeit mit den Eltern andererseits gearbeitet.
Erfahrungen, Fragen, Vorschläge und Meinungen der Teilnehmer/innen finden Raum und den fachlichen Rat der Referentin.

Das Seminar orientiert sich an den„Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg” (im Internet unter: www.mbjs.brandenburg.de)

Referent/-in:Sabine Lindemann, Diplom-Sozialpädagogin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Do, 26.04.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Mai

Inseln der Stille - Übungen aus der Montessori-Pädagogik
vom Wert der Stille in dieser hektischen Zeit

Die Referentin gibt Anregungen, mit Kindern Stille zu erleben, diese Momente der Entspannung mit Musik und Bewegung spielerisch zu gestalten und als Mittel der Selbsterfahrung zu sehen.

In der räumlichen Umgebung der eigenen Kita veranschaulicht die Referentin sowohl vielfältige Möglichkeiten der Vorbereitung, Raumgestaltung und Einführung von Stille-Sequenzen durch die Erzieherin als auch Erfahrungen mit Reaktionen der Kinder, Umgang mit Störungen sowie Hinweise auf Variationen und eigene Ausgestaltungsmöglichkeiten.

Die Teilnehmer/innen erleben und besprechen, mit welchen Mitteln die Referentin den atmosphärischen Rahmen für Stilleübungen im Kita-Alltag schafft, und erhalten vielfältige Ideen und methodische Anregungen.

Referent/-in:Ingrid Pöhl, Leiterin einer Montessori-Kita, Entspannungspädagogin
Ort:ASB-Kita 'Tollhaus am Wald', Salzburger Str. 70, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 05.05.2012, 13.00-16.15 Uhr
Teilnahmebeitrag:27,- €

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Reihe G4: Förderung von Körper, Bewegung und Gesundheit

Bei Teilnahme an der gesamten Kursreihe G4 in Nennhausen (7 Tagesseminare) erhalten Sie am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung.
Die Kursabschnitte der Reihe G4 in Nennhausen können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer einfachen Teilnahmebestätigung bescheinigt. Wenn Sie nachweisen, dass Sie einzelne Kursabschnitte z.B. in zurückliegenden Jahren bereits belegt haben, und sie die fehlenden in diesem Jahr absolvieren, können Sie ebenfalls am Ende eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung über die Kursreihe erhalten.
Voraussetzung, um eine qualifizierte Gesamtbescheinigung zu erhalten, ist in jedem Fall die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Beobachtung und Dokumentation in der pädagogischen Arbeit der Kita" der Seminarreihe G.

Bewegung und geeignete Ernährung bewirken für die körperliche Entwicklung von Kindern Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen, ein positives Selbstwertgefühl und eine positive Lebensgrundstimmung. Körperliche Kraft und Sicherheit und ein positives Lebensgefühl stärken das Immunsystem und die positive Selbsteinschätzung von Kindern. Dies sind die Grundlagen für aktives erkundendes und entdeckendes Lernen, für Lernlust und Lernbereitschaft. Körperliche Energie und frühe Selbstwirksamkeitserlebnisse geben Motivation und Ehrgeiz in alle Bereiche des kindlichen (Er-)Lebens. Kinder brauchen Bewegungsfreiräume, um ihr körperliches und seelisches Gleichgewicht und damit auch (Unfall-)Sicherheit in ihren Bewegungsabläufen zu finden.
Im Seminar geht es um Formen und Beispiele, wie Erwachsene Kinder spielerisch dabei unterstützen können, (Körper-)Sicherheit, Gesundheits- und Umweltbewusstsein und insgesamt Aufmerksamkeit für die Welt, in der sie Leben, zu gewinnen.

Die „Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg” sind im Internet abrufbar: www.mbjs.brandenburg.de. Wir empfehlen den Teilnehmer/innen, sich vor dem Seminar ausführlich mit den Grundsätzen zu befassen.

Referent/-in:Tommaso Lana, Fortbildner
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Di, 15.05.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:40,- €

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Offener Praxis- und Forschungstag Kleinkindpädagogik:
Lernwerkstatt Kita-Museum als Bildungs-, Lern- und Entdeckungsraum - selbstbestimmtes Erproben

Interessierte Erzieher/innen, Fachschüler/innen und Studierende der Kleinkindpädagogik treffen sich an diesem Tag einzeln oder in kleinen Gruppen zum intensiven eigenständigen Forschen und Entdecken in den Lernwerkstattetagen. Start und Einführung ist für 10 Uhr vorgesehen. Die Aufenthaltsdauer kann je nach Interessen und zeitlichen Möglichkeiten von Person zu Person im Zeitrahmen bis 14 Uhr variieren. Das Lernwerkstatt-Team steht für die Einführung, für Anregungen und zur praktischen Unterstützung zur Verfügung. Alle Medien und Möglichkeiten der Lernwerkstatt werden zur individuellen Nutzung bereitgestellt.
Sie können gern fotografieren. Kopien erstellen wir Ihnen für 5 Cent/Kopie.
Gelegenheiten zu Gespräch und Austausch werden sich formlos ergeben.

(Alle Gäste können sich gegen einen Obolus mit heißen und kalten Getränken bedienen.)

Referent/-in:pädal – pädagogik aktuell e.V., Lernwerkstatt-Team
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e): Fr, 18.05.2012, geöffnet von 10.00-14.00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5,- €

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Juni

Reihe G4: Förderung von Sprache, Kommunikation und Schriftkultur

Bei Teilnahme an der gesamten Kursreihe G4 in Nennhausen (7 Tagesseminare) erhalten Sie am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung.
Die Kursabschnitte der Reihe G4 in Nennhausen können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer einfachen Teilnahmebestätigung bescheinigt. Wenn Sie nachweisen, dass Sie einzelne Kursabschnitte z.B. in zurückliegenden Jahren bereits belegt haben, und sie die fehlenden in diesem Jahr absolvieren, können Sie ebenfalls am Ende eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung über die Kursreihe erhalten.
Voraussetzung, um eine qualifizierte Gesamtbescheinigung zu erhalten, ist in jedem Fall die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Beobachtung und Dokumentation in der pädagogischen Arbeit der Kita" der Seminarreihe G.

Das Seminar gibt einen Überblick über die kindliche Sprachentwicklung und über Formen und Möglichkeiten von Sprechanregungen und Sprachförderung. Dabei wird auf die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Rolle der Erzieherin besonders eingegangen.
Die Teilnehmenden lernen praktische Spiele und Übungen kennen, die die Sprachentwicklung mittels Musik, Rhythmus, Gestaltung und Bewegung - also über den ganzheitlichen Ansatz - unterstützen und fördern. Der Referent berichtet aus seinen Praxiserfahrungen mit „bewegter“ Sprachförderung und der Unterstützung frühkindlicher Wege „ins Schreiben hinein“. Er gibt Hinweise zur individuellen Weiterarbeit und Vertiefung der Thematik.
Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden erhalten Raum und Zeit.

Die „Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg” sind im Internet abrufbar: www.mbjs.brandenburg.de. Wir empfehlen den Teilnehmer/innen, sich vor dem Seminar ausführlich mit den Grundsätzen zu befassen.

Referent/-in: Thomas Naumann (Tom Lotse), Musikpädagoge, Musiker
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Di, 05.06.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:40,- €

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Aufsichtspflicht und Kindeswohl - Erzieher/innen-Verantwortungen erklärt anhand vielfältiger Fallbeispiele
Seminar für Erzieher/innen in Kindergarten und Hort

Die pädagogische Umsetzung des Bildungsauftrags in Kindertagesstätten auf der Basis der Grundsätze elementarer Bildung wirft bei den Mitarbeiter/innen häufig Fragen nach der Fürsorge- und Aufsichtspflicht auf.
Stehen z.B. Anforderungen und Methodenprinzipien wie „selbstbestimmtes Lernen der Kinder, offene Räume, Erzieherin als Beobachterin“ in Einklang mit der Pflicht und Verantwortung zu Fürsorge und Aufsicht?
In begrenztem Umfang werden auch Fragestellungen des professionellen Verhaltens bei Verdacht auf Kindesvernachlässigung oder Kindesmissbrauch aufgegriffen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Gesetzliche Grundlagen
  • Fürsorge- und Aufsichtspflicht in der Kita:
    • Rahmenbedingungen
    • Fürsorge und Aufsicht im Kontext mit der Umsetzung des
    • Bildungsauftrags und den Bildungsgrundsätzen
    • Erzieher/innen-Verantwortung bei Verdacht auf Kindesmisshandlung oder Kindesmissbrauch
  • Fallbeispiele

Ein Seminartag zur intensiven Information, zum Fragen und Nachdenken, mit Beispielen und weiterführenden Hinweisen.

Referent/-in: Steffen Waberski-Rieger, Rechtsanwalt und Fortbildner
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Fr, 08.06.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Wie sag ich's den Eltern? Elterngespräche konstruktiv führen
Seminar für Erzieherinnen in Kindergarten und Hort

In Elterngesprächen den richtigen Ton finden - Gespräche bieten ungeahnte Möglichkeiten für ein offenes und aktives Miteinander. Nur – sie brauchen die notwendige Aufmerksam und Konzentration seitens der pädagogischen Fachkraft, sensible Wahrnehmung und die Berücksichtigung einiger Regeln und Prinzipien.

Mit kleinen unbedachten Formulierungen kann ich Reaktionen auslösen, die ich nicht gewollt und nicht geahnt habe. Und auch die Körpersprache spielt manchmal eine größere Rolle als wir ihr zutrauen.
Was also gilt es zu beachten, um Gespräche im Interesse der Kinder und der guten Zusammenarbeit mit ihren Eltern effektiv zu nutzen? Wie können wir reagieren, wenn wir vielleicht mit Uneinsichtigkeit, Vorwürfen oder sogar Beleidigungen konfrontiert werden? Wie können wir uns dann verhalten, um den Kontakt zu den Eltern nicht zu gefährden und Spannungen nicht ungewollt zu verstärken?

Anhand vielfältiger Übungen und Beispiele erleben die Teilnehmenden Wege, Formen und Möglichkeiten einer konstruktiven Gesprächsführung – auch in schwierigen Situationen.

Referent/-in:Dr. Annegrit Kahle, Diplom-Psychologin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Do, 14.06.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Ich-Entwicklung des Kleinkindes - Bedeutung der Bezugspersonen für die frühkindliche Entwicklung

Im Laufe des ersten Lebensjahres entwickelt sich eine primäre Bindung als besondere Beziehung eines Kindes zu einer oder mehreren Bezugspersonen. Frühe Interaktionserfahrungen des Kindes mit seinen Hauptbezugspersonen beeinflussen dabei die Qualität der Bindungsbeziehungen.

Der Einfluss früher Sozialerfahrungen auf die Ich-Entwicklung des Kleinkindes soll in diesem Seminar methodisch dargestellt werden. Dabei bilden die Grundlagen der Bindungstheorie und die Rolle von Gleichaltrigen im Kontext der frühkindlichen Entwicklung thematische Schwerpunkte.
Die unterschiedlichen Bindungsbeziehungen sowie ihre Entstehungsbedingungen werden durch Videoanalysen und spezifische diagnostische Verfahren vorgestellt. Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden erhalten im Seminar ausreichend Raum und Zeit.

Die Referentin gibt Hinweise zur individuellen Vertiefung und Weiterführung der Themenzusammenhänge.

Referent/-in:Yvonne Adler, Dipl.-Pädagogin, entwicklungspsycholog. Beraterin
Ort:Theodor-Fontane-Haus, AWO-Bundesverband, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 16.06.2012, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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August

Zum Einfluss der Beziehung zwischen Eltern und Tagespflegepersonen auf die Entwicklung von Kleinkindern

Ein Kind in die Kita oder in die Tagespflege aufzunehmen, bedeutet immer auch, eine neue Familie kennen zu lernen, sich auf deren Ansichten und Erziehungsverständnis einzustellen und sich mit ihren Lebensgewohnheiten auseinander setzen zu müssen. Und - nicht immer stimmen die erziehungsbezogenen Haltungen der professionellen Erziehungspersonen mit denen der Eltern glatt und unkompliziert überein. Dann gilt es, sich auszusprechen und zu gegenseitiger Abstimmung, verlässlichen Vereinbarungen und auch zu einer konstruktiven Gesprächskultur bei der Klärung von Einzelsituationen zu gelangen – nicht zuletzt im Interesse der gelingenden Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Denn Kinder reagieren feinfühlig sowohl auf einen harmonischen Umgang als auch auf Spannungen zwischen ihren erwachsenen Bezugspersonen.
Was sollten wir bedenken, welche Gesprächsregeln uns zu eigen machen, um mit den Müttern und Vätern auf gleicher Augenhöhe umzugehen, ihre Interessen wahrzunehmen und dabei zugleich unserer pädagogischen Fachlichkeit und eigenen Persönlichkeit treu zu bleiben?

Die Seminargruppe wird anhand von Beispielsituationen Kommunikationsformen, -wege und -möglichkeiten kennen lernen und austauschen, die bei normal funktionierenden Betreuungsbeziehungen und auch in schwierigen Situationen die Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes stärken. Eine verantwortungsbewusste Kommunikation muss vor allem die persönlichen Beziehungen der Kinder zu ihren Hauptbezugspersonen schützen und stabilisieren helfen, weil persönliche Bindungen mitbestimmend sind für die frühen Entwicklungsverläufe und die späteren Lern- und Lebenseinstellungen der Kinder.

Referent/-in: Elke Reuter, Kommunikationstrainerin, Mediatorin
Ort:Theodor-Fontane-Haus, AWO-Bundesverband, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 11.08.2012, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Offener Praxis- und Forschungstag Kleinkindpädagogik:
Lernwerkstatt Kita-Museum als Bildungs-, Lern- und Entdeckungsraum - selbstbestimmtes Erproben

Interessierte Erzieher/innen, Fachschüler/innen und Studierende der Kleinkindpädagogik treffen sich an diesem Tag einzeln oder in kleinen Gruppen zum intensiven eigenständigen Forschen und Entdecken in den Lernwerkstattetagen. Start und Einführung ist für 10 Uhr vorgesehen. Die Aufenthaltsdauer kann je nach Interessen und zeitlichen Möglichkeiten von Person zu Person im Zeitrahmen bis 14 Uhr variieren. Das Lernwerkstatt-Team steht für die Einführung, für Anregungen und zur praktischen Unterstützung zur Verfügung. Alle Medien und Möglichkeiten der Lernwerkstatt werden zur individuellen Nutzung bereitgestellt.
Sie können gern fotografieren. Kopien erstellen wir Ihnen für 5 Cent/Kopie.
Gelegenheiten zu Gespräch und Austausch werden sich formlos ergeben.

(Alle Gäste können sich gegen einen Obolus mit heißen und kalten Getränken bedienen.)

Referent/-in:pädal – pädagogik aktuell e.V., Lernwerkstatt-Team
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e): Do, 16.08.2012, geöffnet von 10.00-14.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:5,- €

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Reihe G4: Förderung der gestalterischen und darstellerischen Kompetenz

Bei Teilnahme an der gesamten Kursreihe G4 in Nennhausen (7 Tagesseminare) erhalten Sie am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung.
Die Kursabschnitte der Reihe G4 in Nennhausen können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer einfachen Teilnahmebestätigung bescheinigt. Wenn Sie nachweisen, dass Sie einzelne Kursabschnitte z.B. in zurückliegenden Jahren bereits belegt haben, und sie die fehlenden in diesem Jahr absolvieren, können Sie ebenfalls am Ende eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung über die Kursreihe erhalten.
Voraussetzung, um eine qualifizierte Gesamtbescheinigung zu erhalten, ist in jedem Fall die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Beobachtung und Dokumentation in der pädagogischen Arbeit der Kita" der Seminarreihe G.

Darstellen und Gestalten gehören zu den Grundbedürfnissen von Menschen und zu den frühen Tätigkeiten eines Kindes. Sie ermöglichen ihm die innere Verarbeitung von Erfahrungen und deren bleibenden Ausdruck. Gestaltungsprozesse sind Erkenntnisprozesse. Sie stehen in einem wechselseitigen Verhältnis zur geistigen und körperlichen Entwicklung des Kindes.
An diesem Seminartag erhalten die Teilnehmer/innen anhand vielfältiger Ideen und Beispiele, Hinweise und Anregungen, wie sie die darstellerischen und gestalterischen Bildungsfähigkeiten der Kinder pädagogisch begleiten können. Es wird intensiv an Prinzipien und Vorschlägen zur Material- und Raumausstattung einer Kindertagesstätte gearbeitet, damit sie die künstlerische Kompetenz der Kinder sowie deren eigenständige entdeckende Erfahrungen und experimentierende Lernprozesse fördert und fordert.
Die Referentin berichtet aus ihren Projekten und Erfahrungen mit Kindergruppen und gibt Hinweise zur individuellen Weiterarbeit und Vertiefung der Thematik.
Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden erhalten Raum und Zeit.

Die „Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg” sind im Internet abrufbar: www.mbjs.brandenburg.de. Wir empfehlen den Teilnehmer/innen, sich vor dem Seminar ausführlich mit den Grundsätzen zu befassen.

Referent/-in: Astrid Schulze, Erzieherin und Theaterpädagogin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Mi, 22.08.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:40,- €

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Kindersprache entschlüsseln - die frühe Sprachentwicklung unterstützen
Seminar besonders für Erziehungsverantwortliche in Krippe und Kindertagespflege

Grundkenntnisse über die Abläufe der frühen Sprachentwicklung vom Lallen über Ein- und Zweiwortäußerungen bis zur Formulierung einfacher Sätze helfen Erziehungspersonen, Kinder in jeweils geeigneter Weise beim Erwerb der Sprache zu unterstützen. Dabei gelten Regeln und Prinzipien, die u.a. im Seminar angesprochen und bearbeitet werden:
Ist es z.B. förderlich, wenn Erwachsene etwa eine schlechte Mundartikulation oder grammatikalische Fehler korrigieren und das Kind immer wieder richtig nachsprechen lassen? Oder soll besser nicht korrigiert werden in der Erwartung, dass die Kinder allmählich von selbst zu einem korrekten Sprachverhalten finden?

Erwachsene zeigen meistens gegenüber Kindern ein ganz spezifisches Sprachverhalten. Im Umgang besonders mit Kindern zwischen einem und drei Jahren bilden wir einfache, kurze Sätze, ohne Nebensätze. Wir benutzen kurze Hauptsätze, manchmal auch nur Satzfetzen.
Wie ist diese „Kindersprache“ Erwachsener zu sehen, wenn wir sie unter dem Blickwinkel der „Sprachanregung für Unter-Dreijährige“ und als sprachliches Vorbild für die lernenden Kinder bewerten?
Im Seminar wird darüber gesprochen, in wie weit dieses Erwachsenensprachverhalten gegenüber dem Kind sinnvoll und sprachanregend ist. Wir werden auch Sprachformen und Verhaltensgewohnheiten herausarbeiten, die für Kinder nicht hilfreich, eher störend sind und die wir deshalb besser vermeiden sollten.
Im Zentrum der Seminartags steht die Arbeit an etwa folgenden Fragestellungen:

  • Was alles wirkt sprachanregend?
  • Auf welche Weise und mit welchen Mitteln können Erzieher/innen gezielt Sprachanregungen in den Kita- bzw. Tagespflege-Alltag integrieren? Welches Sprachunterstützungsverhalten von Erwachsenen ist jeweils angesagt und hilfreich?

Welche Aktivitäten, Spiele und Tätigkeiten fördern den Spracherwerb und das  Sprechen besonders?

Referent/-in:N.N. - pädal e.V.
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Mi, 29.08.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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September

Kinder müssen Dampf ablassen - Grundlagen und Übungen zur pädagogischen Begleitung von Kräftemessen und Kämpfen in Kindergarten und Hort

Körperliches Kämpfen ist unter Kindern eine soziale Realität.
Das Kämpfen nach Regeln kommt dem Bedürfnis von Kindern nach körperlichem Kräftemessen nach. In der spielerischen Auseinandersetzung mit einem Partner oder einer Partnerin sammeln sie wichtige soziale, emotionale, motorische und kognitive Erfahrungen. Verhaltensauffälligkeiten wie  Aggressionen oder Hyperaktivität können in einem geschützten Umfeld kontrolliert ausgelebt und abgebaut werden.

Das Seminar verdeutlicht die Hintergründe und die Bedeutung von Bewegung und Kampf für Kinder. In den Praxisteilen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Erzieher/innen das Kämpfen kindgerecht und gefahrlos einsetzten und begleiten können. – Seminarinhalte:

  1. Bedeutung der Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung von Kindern
  2. Bedeutung des Kämpfens für Kinder
  3. Voraussetzungen für gefahrenloses Kämpfen
  4. Bewegungsschwerpunkte beim Kämpfen mit verhaltensauffälligen Kindern
  5. Beispiele für Übungseinheiten

Achten Sie am Seminartag bitte auf bequeme Kleidung und Schuhe!
Bitte mitbringen: eine Decke und ein Kissen.

Referent/-in:Norman Radeiski, Dipl.-Sportwissenschaftler, Entspannungstherapeut
Ort:Theodor-Fontane-Haus, AWO-Bundesverband, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 06.09.2012, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:45,- €

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Entdeckendes Lernen als Grundhaltung – Ideen und Praxisbeispiele für Erzieher/innen in Kindergarten und Hort

Neurobiologische und entwicklungspsychologische Erkenntnisse fordern von Erziehungsverantwortlichen heute ein aufmerksam beobachtendes, vorbereitendes und lernbegleitendes Handeln. Das früher übliche Berufsverständnis war durch gezielte Anleitung und systematische Kenntnisvermittlung im frühkindlichen Bildungsprozess geprägt. Diese Auffassung von Erziehung und frühkindlicher Bildung ist abgelöst worden von einem eher „ko-konstruktiven“ Bildungsverständnis. Demnach lernen Kinder besonders intensiv, dauerhaft und gern, wenn das erkundende Alltagslernen eng mit Gesprächen zwischen Kind und Erwachsenem und Kindern untereinander verbunden ist.
Um also das entdeckende, experimentierende Lernen in allen Lern- und Lebensbereichen zu unterstützen, brauchen Erzieherinnen Antworten auf ihre Fragen:

  • Wie können wir den frühkindlichen Wissensdurst dauerhaft erhalten und fördern?
  • Was können Erwachsene tun (und was besser nicht), damit Kinder ihre Kompetenz des experimentierenden Lernens, der lustvollen Selbstbildung erhalten und weiter ausbilden – in allen Lern- und Lebensbereichen?

An diesem Seminartag stehen die materiellen und personellen Formen und Möglichkeiten einer lernfördernden Umgebung für Kinder in Kindergarten und Hort im Mittelpunkt. Die Inhalte und Praxistipps zur pädagogischen Arbeit sind ausgerichtet an den Empfehlungen der Grundsätze elementarer Bildung in Brandenburger Kitas.

Im Seminar werden u.a. folgende Themenaspekte bearbeitet:

  • Abläufe und Vorgänge kindlichen Lernens, praxisrelevante Ergebnisse aus Hirnforschung und Neurobiologie
  • Beschaffenheit von Räumen und Materialien zur Förderung des entdeckenden Lernens in Kindergarten und Hort
  • Die Rolle der Erwachsenen bei der Förderung der kindlichen Lernkompetenz

Mit Fotos und Filmausschnitten veranschaulicht die Referentin ihre Hinweise und Anregungen.  -  Erfahrungen, Fragen, Vorschläge und Meinungen der Teilnehmer/innen finden Raum und den fachlichen Rat der Referentin.

Referent/-in:Andrea Eidokat, Fortbildnerin, Expertin für entdeckendes Lernen
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e): Di, 13.09.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Regeln, Grenzen und Rituale im Umgang mit den Jüngsten in Kita und Kindertagespflege

Kinder haben ein Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit.
Damit sind Erwartungen an Eltern, Tageseltern und Erzieherinnen verbunden, die entsprechende erzieherische Haltungen und ein angemessenes Methodenrepertoire erfordern. Viele Eltern wünschen sich Orientierung, Rat und Ideen für eine optimale Entwicklungsförderung vor allem von den Erzieherinnen und Tagespflegepersonen ihrer Kinder – besonders, wenn es um Stresssituationen geht, in denen sich Kinder manchmal widerspenstig, aggressiv und unzugänglich verhalten.
Strukturen, Rituale und Grenzen in Krippe, Kindertagespflege und Familie helfen den Kindern. Sie bauen Sicherheiten und Verlässlichkeit auf, geben ihnen Gewissheit und Selbstvertrauen. Sie verbinden Freiheit und Ordnung. Gleichzeitig entschärfen sie für die Erziehungsverantwortlichen die Mühen des Alltags in Krippe, Tagespflege und Familie – und sie beugen Konflikten vor.

Schwerpunkte des Seminars:

  • Sinn und Bedeutung von Strukturen, Ritualen und Grenzen für Kleinkinder
  • Wie lassen sich in Krippe und Kindertagespflege Strukturen und Rituale auf- und ausbauen, durch die auch die als „schwierig” erlebten Kinder integriert und gefördert werden können?
  • Welchen Stellenwert haben dabei die eigenen Vorstellungen sowie die Vorstellungen der Eltern über "richtige" und "falsche" Rituale in der Tagespflege?
  • Wie können wir Eltern anregen und dabei begleiten, erfolgreiche Ansätze aus Krippe oder Tagespflege aufzunehmen?
Referent/-in: Astrid Schulze, Erzieherin und Theaterpädagogin
Ort:Theodor-Fontane-Haus, AWO-Bundesverband, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 15.09.2012, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Reihe G4: Förderung der mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenz

Bei Teilnahme an der gesamten Kursreihe G4 in Nennhausen (7 Tagesseminare) erhalten Sie am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung.
Die Kursabschnitte der Reihe G4 in Nennhausen können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer einfachen Teilnahmebestätigung bescheinigt. Wenn Sie nachweisen, dass Sie einzelne Kursabschnitte z.B. in zurückliegenden Jahren bereits belegt haben, und sie die fehlenden in diesem Jahr absolvieren, können Sie ebenfalls am Ende eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung über die Kursreihe erhalten.
Voraussetzung, um eine qualifizierte Gesamtbescheinigung zu erhalten, ist in jedem Fall die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Beobachtung und Dokumentation in der pädagogischen Arbeit der Kita" der Seminarreihe G.

Die mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenz kleiner Kinder wurzelt in ihrem natürlichen Interesse an ihrer gegenständlichen Umgebung, in ihrem Willen, die Gegenstände um sich herum zu berühren und mit allen Sinnen zu erkunden, sie zu erforschen und schließlich immer besser zu verstehen. Kinder entdecken mathematische und naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten, indem sie Gegenstände sortieren und aufreihen und den Dingen später Zahlennamen zuordnen. Zahlen werden ganz allmählich zu Größenordnungen und Mengenbegriffen.
Auf ähnliche Weise erwerben Kinder ihre Kenntnisse z.B. über Regeln der Stabilität (Bausteine zu einem Turm oder einer Brücke zusammensetzen), über die physikalischen Gesetze von Licht und Schatten oder über Veränderungen von Materialien und Materialzuständen etwa durch Hitze-, Kälte- oder Schlageinwirkungen. - Agieren, erleben, immer wieder beobachten und Erfahrenes als Kausalitäten erkennen – so lernen Kinder.
Einleitend vergegenwärtigt der Referent in Kürze die kindliche Wahrnehmungs-, Lern- und Denkentwicklung. Er zeichnet noch einmal die Wege der kindlichen Aneignung und Verarbeitung von Welterfahrungen und insbesondere von mathematischen und naturwissenschaftlichen Phänomenen und Regelmäßigkeiten nach. Viel Raum soll der Vermittlung von Ideen, Anregungen, Tipps und Hinweisen gewidmet werden, wie Erwachsene Kinder beim Forschen, Erkunden und Experimentieren unterstützen und wie Erzieher/innen „gemeinsam mit den Kindern naturwissenschaftliche Zusammenhänge ergründen“ können (aus: Grundsätze elementarer Bildung).
Der Referent berichtet aus Projekten und Erfahrungen mit Kindergruppen und gibt Hinweise zur individuellen Weiterarbeit und Vertiefung der Thematik.
Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden erhalten Raum und Zeit.

Die „Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg” sind im Internet abrufbar: www.mbjs.brandenburg.de. Wir empfehlen den Teilnehmer/innen, sich vor dem Seminar ausführlich mit den Grundsätzen zu befassen.

Referent/-in:Alexander Scheidt, Fortbildner
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Mi, 19.09.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:40,- €

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Angemessen reagieren bei Anzeichen von Kinderkrankheiten in Krippe und Tagespflege

Wenn außerhäuslich betreute Kleinkinder Krankheitssymptome erkennen lassen, dann ist Aufmerksamkeit, umsichtiges Handeln und Organisationstalent der Betreuungsverantwortlichen gefordert. Denn bei Kinderkrankheiten geht es oftmals nicht nur um die sachgerechte Versorgung des betroffenen Kindes. Für die betreuenden Personen heißt es dann,

  • sowohl körperliche als auch Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern mit den notwendigen Kenntnissen und Sicherheiten zu erkennen und zu bewerten, besonders wenn vielleicht schnell entschieden und gehandelt werden muss, d.h. auch
  • das eigene Handeln adäquat auf die Erkrankung oder Auffälligkeit des Kindes zu lenken, denn
  • die übrigen Kinder der Betreuungsgruppe sollen vor eventueller Ansteckung oder Beeinträchtigung geschützt und
  • die Eltern müssen angemessen informiert und beraten werden.

Aspekte der Seminararbeit sollen sein: Grundkenntnisse über häufig auftretende Krankheitsanzeichen, der besonnene Umgang mit ungewohnten, durch Krankheiten bedingten Betreuungssituationen sowie die Kunst des angemessenen Kontaktes mit den Eltern der betroffenen und der evtl. mit betroffenen Kinder. - Es wird ausreichend Raum für das kollegiale Gespräch sowie für Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden sein.

Referent/-in: Dr. Kathrin Kintzel, Kinder- und Jugendfachärztin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Fr, 21.09.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Oktober

Fachtag: Wie Kinder ihre Welt erkunden in und außerhalb der Kita - Berichte, Bilder und Filme von guten Beispielen aus der Kita-Praxis

Im Zentrum des Fachtages steht die Lernförderung von Kindern in Krippe, Kindergarten, Tagespflege und Familie. Die Inhalte und Praxistipps zur pädagogischen Arbeit sind ausgerichtet an den Grundsätzen elementarer Bildung in Brandenburger Kitas.

Der Fachtag greift Themen und Fragestellungen von Erzieher/innen auf,

  • die sich schon mit der Thematik und der Methodik des entdeckenden, experimentierenden Lernens befasst und eigene Erfahrungen gesammelt haben. Ihnen bietet der Tag Vertiefung und neue Ideen für die pädagogische Praxis.
  • die interessiert sind am Konzept und den Gestaltungsmöglichkeiten entdeckenden Lernens in der Kita. Sie werden beteiligt an den Erfahrungen von Kolleg/innen und lernen anhand konkreter Praxisbeispiele.

Im Vordergrund des Fachtags stehen etwa folgende Fragestellungen:

  • Wie lernen Kinder?
  • Die Lernbereiche elementarer Bildung – Vielfalt und Verknüpfungen von Lernsituationen
  • Wann gilt die räumliche Umgebung für Kinder in Krippe – Kindergarten – Hort und Kindertagespflege als „lernanregend“ im Sinne des Kita-Bildungsplans?
  • Wann sprechen wir von entdeckendem und experimentierendem Lernen in der Kita: Formen, Methoden, Ausstattung, Gestaltung
  • die unterstützenden Aufgaben der Erwachsenen
  • Tipps – Hinweise – Adressen

Der Tag beinhaltet fachliche Grundlagen, Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis und weiterführende Hinweise zur Umsetzung und Qualifizierung der Lernförderung nach Prinzipen des entdeckenden, erkundenden und experimentierenden Lernens.

Referent/-in: Dr. Heidemarie Waninger, pädal e.V.
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Mi, 24.10.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:45,- €, inkl. Pausengetränke und Mittagsimbiss

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Reihe G4: Förderung der musikalischen Kompetenz

Bei Teilnahme an der gesamten Kursreihe G4 in Nennhausen (7 Tagesseminare) erhalten Sie am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung.
Die Kursabschnitte der Reihe G4 in Nennhausen können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer einfachen Teilnahmebestätigung bescheinigt. Wenn Sie nachweisen, dass Sie einzelne Kursabschnitte z.B. in zurückliegenden Jahren bereits belegt haben, und sie die fehlenden in diesem Jahr absolvieren, können Sie ebenfalls am Ende eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung über die Kursreihe erhalten.
Voraussetzung, um eine qualifizierte Gesamtbescheinigung zu erhalten, ist in jedem Fall die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Beobachtung und Dokumentation in der pädagogischen Arbeit der Kita" der Seminarreihe G.

Musik und musikalische Praxis haben einen positiven Einfluss auf die geistige, seelische und emotionale Entwicklung von Kindern, werden von diesen gern aufgegriffen und auch eigenständig genutzt.
Im Seminar reflektieren die Teilnehmer/innen ihr Verhältnis zur musikalischen Praxis. Als aktiven Einstieg in das Themenfeld regt der Referent die Seminargruppe zum Gebrauch von Stimme und einfachen Klang- und Musikinstrumenten an. Die Teilnehmer/innen werden dabei angeleitet, Rhythmen und Reime als elementare musikalische Ausdrucksformen zu nutzen, und es wird gemeinsam überlegt, wie das materielle Angebot einer Kindertagesstätte gestaltet sein sollte, damit es die musikalische Kompetenz von Kindern so fördert und herausfordert, dass Mädchen und Jungen eigenständig Erfahrungen und Lernprozesse organisieren können.
Der Referent bringt seine Erfahrungen aus Projekten mit Kindergruppen ein und gibt Hinweise zur individuellen Weiterarbeit und Vertiefung der Thematik.
Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden erhalten Raum und Zeit.

Die „Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg” sind im Internet abrufbar: www.mbjs.brandenburg.de. Wir empfehlen den Teilnehmer/innen, sich vor dem Seminar ausführlich mit den Grundsätzen zu befassen.

Referent/-in: Thomas Naumann (Tom Lotse), Musikpädagoge, Musiker
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Do, 25.10.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:40,- €

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November

Reihe G4: Förderung der sozialen Kompetenz

Bei Teilnahme an der gesamten Kursreihe G4 in Nennhausen (7 Tagesseminare) erhalten Sie am Ende des letzten Kursabschnittes eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung.
Die Kursabschnitte der Reihe G4 in Nennhausen können auch einzeln belegt werden. Die Teilnahme daran wird mit einer einfachen Teilnahmebestätigung bescheinigt. Wenn Sie nachweisen, dass Sie einzelne Kursabschnitte z.B. in zurückliegenden Jahren bereits belegt haben, und sie die fehlenden in diesem Jahr absolvieren, können Sie ebenfalls am Ende eine qualifizierte Gesamtteilnahmebestätigung über die Kursreihe erhalten.
Voraussetzung, um eine qualifizierte Gesamtbescheinigung zu erhalten, ist in jedem Fall die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Beobachtung und Dokumentation in der pädagogischen Arbeit der Kita" der Seminarreihe G.

Aufgabe von Kindertageseinrichtungen ist es, sowohl der Individualität und dem „Eigensinn” der einzelnen Kinder Rechnung zu tragen, als auch mit den Kindern über Regeln und Grenzen zugunsten des Gemeinsinns zu verhandeln. Aufgabe der Erzieherin ist es, die Kinder darin zu unterstützen, ihren eigenen Wünschen, Interessen, Bedürfnissen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen und sie für die Wünsche, Interessen, Bedürfnisse und Gefühle anderer zu sensibilisieren.
Schwerpunkte des Seminars:

  • Gruppengemeinschaft und Zusammenleben mit anderen Menschen
  • Mitbestimmung im Kindergarten
  • Raumgestaltung
  • Beachtung der Individualität der Mädchen und Jungen
  • Respekt vor Menschen, die anders aussehen und/oder sich anders verhalten
  • Konflikte müssen und können gelöst werden.

Die Referentin berichtet aus Projekten und Erfahrungen mit Kindergruppen und gibt Hinweise zur individuellen Weiterarbeit und Vertiefung der Thematik.
Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden erhalten Raum und Zeit.

Die „Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg” sind im Internet abrufbar: www.mbjs.brandenburg.de. Wir empfehlen den Teilnehmer/innen, sich vor dem Seminar ausführlich mit den Grundsätzen zu befassen.

Referent/-in: Sabine Beyersdorff, Sozialfachwirtin, Fortbildnerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Do, 08.11.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:40,- €

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Forschergeist in Windeln - Bildungsförderung und Lernanregungen für die Jüngsten in Krippe und Kindertagespflege

Nach den Ergebnissen der Hirnforschung und gemäß entwicklungspsychologischen Erkenntnissen sind die ersten Jahre in der Entwicklung des Kindes die entscheidenden für seine spätere Denk- und Lernentwicklung. Kinder haben den natürlichen Drang zu lernen, ihre Lebenswelt zu erkunden und zu verstehen. Es gilt deshalb, dem kindlichen Forschergeist geeignete Räume zu erschließen, ihn zu fördern und zu unterstützen.

Mit der Notwendigkeit der Bildung im frühen Kindesalter wie auch mit den Chancen, Möglichkeiten und Formen frühkindlicher Bildungsprozesse wird sich das Seminar befassen.

Wach, neugierig und klug sind kleine Kinder. Sie benötigen vor allem kompetente Erwachsene, die in der Lage sind sie zu beobachten, um ihre Bedürfnisse zu erkennen und Rahmenbedingungen für Selbstbildungsprozesse zu schaffen. Denn: Die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, die die kognitive und die soziale Entwicklung umfasst, nimmt ihren Ausgang in der Bindung zwischen dem Kind und seinen Eltern. Daneben spielen auch frühe Sozialkontakte zu anderen Kindern sowie zu den Erzieher/innen, wie sie in der Kindertagesbetreuung stattfinden, eine wesentliche Rolle. Wenn die Beziehungen, die Kinder in ihren ersten Jahren erleben, sich durch Sicherheit und Zuverlässigkeit auszeichnen und wenn sie von Beginn an angemessene Lernanregungen erhalten, haben sie die besten Entwicklungs- und Bildungschancen.

Themen:

  • die Bedeutung des Grundvertrauens für die Entwicklung von kognitiven und sozialen Kompetenzen
  • das Bild vom Kind und die Rolle der Erzieherin
  • Kita, Tagespflege und Familie als Orte, die Bildungsprozesse schon für die Kleinsten ermöglichen und anregende Erfahrungsräume eröffnen können.
  • Wie können der Tagesrhythmus und die pädagogischen Angebote adäquat auf die Bedürfnisse und Interessen kleiner Kinder ausgerichtet werden bzw. wie können ihre Bedürfnisse in Tagesabläufe angemessen integriert werden?
  • die daraus resultierende Verhaltensweisen und die Ermöglichung vielfältiger Lernerfahrungen schon im frühen Alter (Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten schaffen)

Der Seminartag orientiert sich an den Grundsätzen elementarer Bildung. In der Seminargruppe wird praxisorientiert, d.h. anhand von Praxisbeispielen und praxisnahen Anregungen für die Umsetzung gearbeitet.

Erfahrungen, Fragen, Vorschläge und Meinungen der Teilnehmer/innen finden Raum und den fachlichen Rat der Referentin.

Referent/-in:Beate Zuza, Krippenleiterin
Ort:ASB-Familienzentrum, Potsdamer Str. 13, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 17.11.2012, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Wege zu Entspannung und Ruhe für Erzieher/innen, Kinder und Eltern
Ein Seminar für Erziehungsverantwortliche in Krippe und Kindertagespflege

Die Fortbildung vermittelt verschiedene Entspannungstechniken. Die Erzieher/innen erhalten ein grundlegendes Handwerkszeug, um Entspannungstechniken in einer auf Kinder und Gruppensituationen angepassten Weise anzuwenden und sie – mit ein wenig Übung – allmählich in den Berufsalltag zu integrieren.

Die Teilnehmerinnen lernen den theoretisch-medizinischen Hintergrund des Entspannungstrainings ansatzweise kennen. Sie sollen auf der Basis dieser Informationen in die Lage versetzt werden, die Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Alltagssituationen zu beurteilen.

Der Seminartag zielt darauf ab, dass die Teilnehmer/innen das Autogene Training und andere Entspannungstechniken (Progressive Muskelentspannung, Körperwahrnehmungsübungen, Massagetechniken, Atemübungen, Bewegungsübungen) so weit erleben und kennen lernen, dass sie diese - unterstützt durch die ausgehändigten Anleitungsmaterialien - auch für sich selbst systematisch und routinemäßig anwenden können.

Bitte eine Decke und dicke Socken mitbringen!

Referent/-in:Marie-Theres Saremba, Entspannungstherapeutin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen
Termin(e):Do, 22.11.2012, 10.00-16.00 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,- €

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Auf Anfrage - Auf Anfrage - Auf Anfrage - Auf Anfrage - Auf Anfrage - Auf Anfrage - Auf Anfrage
  • Alle Seminare und Ihre speziellen Themen können auf Anfrage auch in Ihrer Einrichtung (Kommune, Kreis…) stattfinden. - Rufen Sie uns einfach an!

  • Ebenso bieten wir Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Kita-Konzeption an.

    Eine Kita, die den Erfordernissen in der sich rapide verändernden Arbeits- und Lebenswelt Rechnung tragen will, muss ihr pädagogisches Konzept und die Betreuungsangebote ständig überprüfen und weiterentwickeln.

    Die einrichtungsspezifische Beratung verläuft ganz gezielt bezogen auf die jeweiligen realen Rahmenbedingungen. Sie greift Fragen und Problemstellungen der Einrichtungsmitarbeiter/innen auf, macht aufmerksam und sensibel für neue Gesichtspunkte und regt ggf. zu neuen Konzeptüberlegungen an.

    Zur Beratungsarbeit gehören auch Aspekte wie:
    • Wie kann die Kita trotz leerer Kassen ein attraktives und bedarfsgerechtes Dienstleistungsangebot entwickeln?
    • Welche Möglichkeiten gibt es, die Konzeption und die pädagogische Praxis öffentlichkeitswirksam darzustellen?
    • Termine nach Vereinbarung.

  • Die Zukunftswerkstatt dauert etwa 1,5 Tage (ca. 9 Zeitstunden). Arbeitsthema oder Arbeitsbereich werden individuell mit der anfragenden Gruppe festgelegt. Ziel und Ergebnis entwickeln sich erst in der kreativen Zusammenarbeit. - Oft geben die im Rahmen einer Zukunftswerkstatt erarbeiteten Aktionen und Vorhaben ermutigende Anstöße und führen zu neuen gemeinsamen Zielen und Kooperationsformen.

    Im klassischen Drei-Phasen-Aufbau arbeitet sich die Gruppe von (a) der offenen Kritik an aktuellen Situationen über (b) gemeinsame Wünsche und berufliche Träume zu (c) konkrete, verbindliche Planung neu entwickelter Ziele, Projekte und Aktionen vor.

    Eine Zukunftswerkstatt bringt frischen Wind und eröffnet neue Wege, wo der Berufsalltag eintönig, manchmal enttäuschend geworden ist. Sie ist angesagt, wo wenig Zusammenarbeit im Team stattfindet oder um einfach nach zündenden Ideen für die Verbesserung von Attraktivität und Qualität der Einrichtung zu suchen.
    Termine, Thema und organisatorischer Rahmen nach Vereinbarung.

  • Der Dokumentationskoffer – Die sorgfältige Dokumentation der pädagogischen Arbeit ist zu einem unerlässlichen Qualitätskriterium geworden. Der Dokumentationskoffer liefert Hinweise und Vorschläge aus der Kita-Praxis für die Kita-Praxis. Er enthält:
    • eine Sammlung an kommentierten Dokumentations-Beispielen z.B. Handzettel, Plakate, Kalender, Mappen, Videos und Darstellungen von gegenständlichen Dokumentationen
    • Materialtipps für unterschiedliche Formen der Dokumentation
    • Weiterführende Literaturhinweise
    • Hilfreiche Adressen
    • die Bitte, den Koffer durch neue Beispiele aus der Kita-Praxis zu ergänzen und zu bereichern.
    • Der Doku-Koffer kann bei pädal angefordert und soll nach ca. drei Wochen bzw. nach Absprache wieder zurückgegeben werden. Die Leihgebühr von 20,-.€ wird verrechnet, wenn Sie ein Seminar zur Dokumentation der pädagogischen Arbeit für Ihr Team oder gemeinsam mit umliegenden Einrichtungen vereinbaren.

 
  Informationen und Kontakte über:
pädal – pädagogik aktuell e.V.
, Fontanestr. 2, 14715 Nennhausen, T 033878-90954, F 033878-90957, seminare@paedal.de
 
 
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